Vorwort

Über sich selbst zu schreiben dürfte zu den schwierigsten Dingen gehören, die man sich aufbürden kann. Man hat ein ganzes Leben damit verbracht, seine anfänglich großen Träume zu verwirklichen, die mit fortschreitender Erfahrung immer kleiner und realistischer wurden. Um das Ziel dieser Visionen zu erreichen, achtete man oft nicht so sehr auf die Gangart. Ereignisse tauchen aus den Erinnerungen auf, die zu gestehen peinlich sind, sich aber nicht ungeschehen machen lassen.… WEITERLESEN

19. KAPITEL – Gedanken . Die Fliege – Zauber und Magie

François erkundigt sich beim Frühstück nach dem Erfolg der von Akamouk und mir unternommenen Kamelsuche. Ich erzähle ihm von den Erlebnissen und von der durch eine Düne verschütteten Siedlung, die mein Mitgefühl für die armen vom Sand vertriebenen Menschen erweckte. Er meint, das sei eine typisch europäische Betrachtungsweise solcher Ereignisse. Der Wüstenbewohner betrachtet das als Kismet, das erspart ihm viel Aufregung.WEITERLESEN

20. KAPITEL – Konflikt der Generationen – Geisterwelt

Vor Sonnenaufgang, es ist ein paar Minuten vor 6:00 Uhr, schäle ich mich aus dem wohlig warmen Bett. Ich will Akamouk suchen fahren. Die Kühle der Nacht ist in mein Zimmer eingedrungen und ich zögere, mich zu duschen. Zähneputzen geht schon. Im Vorbeigehen blicke ich aus dem Fenster und sehe Akamouk, in seinem zeltartigen Verschlag in Decken gehüllt am Boden ausgestreckt schlafend.… WEITERLESEN