17. KAPITEL Akamouks Geschenke – Beginn der Regenzeit

Geduscht und komplett frisch gekleidet steige ich die Turmstiege hinunter, in der Erwartung, dass Michelle ein Frühstück vorbereitet hat. So ist es auch, mein Platz ist gedeckt und Francois sitzt am Nebentisch bei seinem geliebten Kaffee. Der weiträumige Gastraum mit den kahlen Wänden, den Metallmöbeln, von denen die Originalfarbe stetig abblättert und die Kühlung vortäuschenden stillstehenden Deckenventilatoren, vermitteln ein Gefühl des Nachhausekommens.… WEITERLESEN

21. KAPITEL – Die Viper, Chinesen und Abschied von Niamey

Michelle und François brechen knapp vor Tagesanbruch nach Tamanrasset auf. Im Zustand des Aufwachens höre ich sie in ihr Auto einsteigen und losfahren. Sie hatten mich schon vor einiger Zeit gefragt, ob ich ein paar Tage auf die Auberge aufpassen würde. Michelle hat einen runden Geburtstag und die beiden möchten diesen mit ein bisschen Luxus feiern, soweit das in dieser Wüstenstadt möglich ist.… WEITERLESEN

22. KAPITEL – Allein in der Hamada – Benin – König Aho

Heute ist ein wunderschöner Tag, etwas kühler als die vorhergegangenen, trotz intensiver Sonneneinstrahlung. Michelle und François haben zeitig am Morgen angerufen und ihre voraussichtliche Ankunft gegen Abend mitgeteilt. Ich nütze die Zeit bis zu ihrem Erscheinen und gehe die von mir benützten Räume aufmerksam durch, wobei ich an einigen Stellen angesammelten Sandstaub wegwische. Das Haus soll ihnen makellos übergeben werden. Es wäre möglich, dass ich etwas liegen gelassen, gebrauchtes Geschirr nicht abgewaschen und nicht an seinen Platz gestellt habe.… WEITERLESEN

23. KAPITEL – Abschied – König Aho – und Heimfahrt

Obwohl es nicht spät ist, bricht die Dunkelheit schnell herein. Die außerordentliche Hitze dieses Tages bleibt verebbend eine Zeit lang spürbar. Angenehm ist die Nähe der Touaregfamilie, sie wirkt beschützend und entspannend. Niemals vorher hatte ich das Gefühl, den Schutz einer Gruppe Touareg zu benötigen. Das fördert die Lust am Reflektieren, und ich überlege mir den Schluss des ersten Buches und die Schilderung der folgenden Jahre meiner Tätigkeiten in Afrika, Europa, Peru und wieder zurück nach Europa.… WEITERLESEN